
Konz ist die zweitgrößte Stadt im Regierungsbezirk Trier (22627Einwohner) liegt am Zusammenfluss von Saar und Mosel rund acht km von Trier entfernt. Sie ist die größte Weinbaugemeinde im Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer. Durch die zentrale Lage bietet sich Konz als Ausgangspunkt für Ausflüge ins Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg an.
Industriell als auch städtebaulich entwickelte sich die Stadt in ihrem Ursprung durch die Eisenbahn. Die Eisenbahnanlagen waren sehr wichtig für die Entwicklung der Stadt. Die Linien von Saarbrücken, Metz, Luxemburg und aus dem Sauertal trafen sich hier mit der Verbindung nach Trier - Eisenbahnbrücken überspannen seitdem Mosel und Saar.
Die im Volksmund als "Hindenburg-Brücke" bezeichnete zweite Eisenbahnbrücke (1912 in Betrieb genommen) führte über die Mosel, wurde jedoch Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört. Im Jahre 1897 wurde durch Hubert Zettelmeyer das Straßenbau- und Maschinenbauunternehmen Zettelmeyer gegründet. Dieser Betrieb war neben der Eisenbahn ein weiterer Faktor für die industrielle Entwicklung der Stadt. Als Erinnerung an die Entwicklung des modernen Konz steht dort das Dampflokdenkmal, das eine Lokomotive der Baureihe 064 zeigt, die seinerzeit im Mosel-Hunsrück-Raum sehr verbreitet war.

Die aufgestauten Wasserflächen von Mosel und Saar machen Konz zu einem Zentrum des Wassersports. Ein Yachthafen für die Sportboote liegt nahe bei der Saarmündung und im Sommer sind die Flüsse belebt von Jollenseglern und Windsurfern.
Wie überall an der Mosel, bieten sich auch hier ausgiebige für Radausflüge an. Sei es der Radweg entlang der Obermosel, Mittelmosel, Sauer oder Saar, alle Wege kreuzen sich in Konz.
Neben dem Rad fahren und Wandern findet der Urlauber zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Schwimmen im Freibad und Hallenbad, Fitness und Wellness in modernen Sportanlagen, Schiffsrundfahrten auf Mosel und Saar, Busausflugsfahrten nach Trier, Luxemburg und Metz, Weinproben, Minigolf, Tanzgelegenheit für jung und alt, Rudern oder Segelfliegen.

Konz (lat. Contionacum ) ist seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt und war Sommerresidenz des römischen Kaisers Valentinian. Auf die schon damals strategisch bedeutsame Lage des Ortes weist die römische sechsbogige Steinbrücke mit zwei Türmen über die Saar hin, wo 1675 die Schlacht an der Konzer Brücke stattfand.
In Konz selbst sind bei der Pfarrkirche St. Nikolaus die Reste der Villa Valentinians I. zu besichtigen. Der Stadtteil Kartaus hat seinen Namen nach einem ehemaligen Kloster, der Kartause, die 1680 errichtet wurde. Das beeindruckend hohe, einschiffige Kirchengebäude und die Reste des Kreuzgangs mit den erhaltenen Gebäuden sind einen den Besuch wert.
Um kulturell als auch überregional Akzente zu setzen, erwarb die Stadt Konz 1963 das Kloster St. Bruno Karthaus, welches zum Kulturzentrum ausgebaut wurde sowie 1969 das Gut Roscheider Hof. Etwas außerhalb der Stadt liegt das heute als Volkskunde- und Freilichtmuseum genutzte Gut. Ein modernes Museumskonzept vermittelt die Geschichte durch die Nachstellung der Lebens- und Arbeitsumstände der vergangenen Jahrhunderten. Besonders interessant sind die Vorführungen alter Arbeitstechniken, wie zum Beispiel der Flachsbearbeitung, im historischen Umfeld.
Jährliche Feste:
Weinfest: drittes Wochenende im Juli
Weinlagen:
Auf der Wiltinger Kupp, Brauneberg, Sprung, Klosterberg, Falkensteiner Hofberg
Weitere Informationen:
Fremdenverkehrsgemeinschaft Obermosel Saar e.V.
Granastr. 24
D-54329 Konz
Tel. 06501/7790
Fax 06501/4718
Email: Tourist-Info@konz.de
Ausführliche Reiseführer:
Weingut Edmund Reverchon
54329 Konz-Filzen
Weingut Agritiushof Alfred und Edith Kirrchen
54329 Konz-Oberemmel
Weingut Rausch
54329 Konz-Obermennig (Saar)
Weingut Johann Peter Reinert
54441 Kanzem
Weingut Von Othegraven
54441 Kanzem
Weinhof Herrenberg
54441 Schoden
Weingut Peter Lauer Weinhaus Ayler Kupp
54441 Ayl
Weingut Klostermühle
54441 Ockfen
Weingut Egon Müller - Scharzhof
54459 Wiltingen
Weingut Van Volxem
54459 Wiltingen
Weingut Johannes Peters
54459 Wiltingen/Saar
Bischöfliche Weingüter
54290 Trier
Weingut Vereinigte Hospitien
54290 Trier
Stiftung Friedrich- Wilhelm-Gymnasium
54290 Trier
Weingut Karthäuserhof
54292 Trier-Eitelsbach
Weingut Deutschherren-Hof
54295 Trier
Weingut Gehlen
54296 Trier
Weingut Reichsgraf Von Kesselstatt
54317 Morscheid
Dominikaner Weingut von Nell
54317 Kasel
Weinhaus Neuerburg
54317 Kasel/Ruwer
Weingut Befort
54453 Nittel
Weingut Heinz Dostert
54453 Nittel
Weingut Frieden-Berg
54453 Nittel
Weingut Karl Sonntag
54453 Nittel
Weingut Apel
54453 Nittel
Weingut Benzschawel
54451 Irsch
Winzerverein Irsch-Ockfen
54451 Irsch
Margarethenhof Ayl Weingut Weber
54451 Ayl
Weingut Forstmeister Geltz - Zilliken
54439 Saarburg
Weingut Brennerei Hein-Schultheis
54439 Saarburg
Schloss Thorn
54439 Palzem
Weingut Stephan Steinmetz
54439 Wehr an der Mosel